Angebot: Erdwärmepumpe
Bsp.: vertikale Bohrung 100 m für geothermische Wärmepumpe

Parzelle, Maschinenzugang, bekannte Leitungen, Gebäude und Verbrauch angeben. Künftige Gartennutzung nennen. Horizontale Kollektoren oder vertikale Sonden richten sich nach Grundstück, Beschränkungen und Wärmebedarf, nicht nach festem Wohnflächenverhältnis.
Grundstückseignung prüfen
Der AGE-Leitfaden erläutert Zulässigkeitskarten und insbesondere grundwasserbezogene Einschränkungen. Verfahren und geologische Daten prüfen lassen. Freie Parzelle oder ausgerüstetes Nachbarhaus sind keine eigene Genehmigung.
Bohrgenehmigung vorbereiten
Laut AGE ist für Erdwärmebohrungen eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich. Antragsteller, Unterlagen und Bevollmächtigte festlegen; nötige Genehmigungen vor Arbeiten erhalten. Eine Gemeindemeldung allein genügt nicht. Zulassung des Bohrunternehmens prüfen.
Quelle und Heizung zusammen dimensionieren
Entzugsenergie, Leistung, Sondenzahl und Tiefe oder Kollektorfläche samt Bodenannahmen begründen lassen. Mit Heizung, Warmwasser und Wärmeabgabe abgleichen. Untergrundtemperatur bedeutet keinen ganzjährig konstanten COP.
Bau und spätere Nutzung planen
Maschinenfläche, Erdarbeiten, Durchführungen, Bohrgut und Schlamm, Leitungsschutz und Wiederherstellung klären. Spätere Bau-, Pflanz- und Zugangsbeschränkungen für das gewählte System schriftlich festhalten statt pauschalem Verbot für jedes Grundstück.
Ausführungsnachweise erhalten
Bestandspläne, Bohr- oder Kollektordokumentation, Prüfungen, Fluidangaben, Einstellungen und Überwachungshinweise vorsehen. AGE behandelt Kontrolle, Wartung und Dokumentation: unterirdischer Kreislauf bedeutet keine Überwachungsfreiheit. Klimabonus und Wärmepumpenabnahme separat prüfen.
Richtpreise in Luxemburg
Nach Angebot
Planung und Verfahren, Wärmequelle, Wärmepumpe, Anschlüsse und Wiederherstellung trennen. Meterpreis ohne Bodenannahmen und Umfang macht Projekte nicht vergleichbar. Budget vor Förderung und vertraglichen Umgang mit Unvorhergesehenem verlangen.
Förderungen und Zuschüsse
Hier wird keine Förderung vom Budget abgezogen. Wird im Angebot eine Hilfe genannt, fragen Sie nach dem genauen Programm und der Bestätigung Ihrer Förderfähigkeit, bevor Sie damit finanzieren.
Häufige Fragen
Bohrung auf kleinem Grundstück immer möglich?
Nein. Zugang, Geologie, Abstände und Zulässigkeit prüfen; geringer Endplatzbedarf genügt nicht.
Gemeindegenehmigung ausreichend?
Wasserrechtliche Bohrgenehmigung mit AGE zusätzlich zu anderen nötigen Verfahren behandeln.
Tiefe nur nach Wohnfläche?
Nein. Wärmequelle und Bedarf standortbezogen begründen lassen.
Ganzjährig gleiche Effizienz?
Nein. Quellen- und Heiztemperatur sowie Betrieb beeinflussen sie.
Garten später frei verändern?
Vor Pflanzungen, Bauten oder Belägen Plan und systemspezifische Einschränkungen verlangen.